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ELMINA - Künstliche Nase
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Modell eines gehäusten MOX-Gassensorchip ohne Schutzkappe
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Foto eines gehäusten MOX-Gassensorchip ohne Schutzkappe
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Variante eines SAW-Mikroarrays mit 8 SAW-Resonatoren.
Die elektrische Ankopplung erfolgt hier mittels Drahtbonden.
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Gassensoren werden zur Bewertung der Luftqualität seit ca. 20 Jahren
kommerziell eingesetzt. Man findet sie beispielsweise in automatisch
geregelten Dunstabzugshauben, in Feuermeldersystemen und in
Lüftungsklappensteuerungen von Kraftfahrzeugen, aber auch komplexe
Produktionsanlagen werden mittels Gassensoren überwacht und gesteuert.
Das
Institut für Instrumentelle Analytik
des Forschungszentrums hat im Rahmen des Projektes
Mikrosystemtechnik zwei Gassensor-Typen entwickelt. Ein Sensortyp basiert
auf der Auswertung des Widerstandes metalloxidischer Schichten (MOX)
auf einem beheizten Substrat (Silizium oder Keramik), der andere
wertet Frequenzänderungen von polymerbeschichteten SAW (Surface-Acoustic-Wave)
Sensoren aus.
Die Aufgaben des IPE bestehen zum einen in der Entwicklung einer Aufbau-
und Verbindungstechnik, die eine miniaturisierte Kleinsereinfertigung
von Metalloxid-Gassensor-Arrays sowie SAW-Mini-Arrays erlaubt.
Darüberhinaus wird die Auswerteelektronik für beide Systeme entwickelt
und zu einem Gerät zusammengeführt, so dass beide Sensortypen gemeinsam
ausgewertet werden können. Die Sensortypen ergänzen sich in der
Gasselektivität und Sensitivität. Die Verarbeitung und Analyse der Sensorsignale
erfolgt mit
KANGAROO,
einem Softwaretool, das in der
Softwaregruppe
des IPE
entwickelt wird.
Aufbau- und Verbindungstechnik für Gassensoren
Die Anforderungen an die Aufbau- und Verbindungstechnik für
Metalloxid-Sensorarrays sind äußerst hoch, da dieser Sensortyp bei
Temperaturen um die 300°C betrieben wird und direkt aggressiven Gasen
ausgesetzt ist. Die für den Aufbau verwendeten Materialien müssen langzeitstabil
den hohen Temperaturen und dem direkten Kontakt zum Analyten widerstehen.
Darüber hinaus muss die Materialauswahl derart erfolgen, dass keine Vermischung
der Materialien auftritt, insbesondere die Verunreinigung der Metalloxid-Schicht
durch Diffusionseffekte ist zu vermeiden. Das IPE hat einen Chipträger auf
keramischer Basis entwickelt, der vollautomatisch verarbeitbar
als SMD-Bauteil den Projektpartnern zur Verfügung gestellt werden kann.
Der Fertigungsprozess ist bis zum Aufbringen der Schutzkappe vollautomatisiert.
Die gehäusten Chips lassen sich in Kleinserie aufbauen.
Der Aufbau- und Verbindungsprozess für die SAW-Mikroarrays
ist ebenfalls automatisiert, so dass auch die SAW-Mikroarrays in Kleinserie
hergestellt werden können.
Das weiterentwickelte Aufbaukonzept ersetzt den Drahtbondprozess durch eine
direkte kapazitive Kopplung des in Flip-Chip Technik aufgebrachten Chips.
Ansprechpartner
Thomas Blank, blank@ipe.fzk.de,
Tel.: +49 7247 82-5618
Andreas Kopmann, kopmann@ipe.fzk.de, 07.09.2001
Institut für Prozessdatenverarbeitung und Elektronik, Forschungszentrum Karlsruhe
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